Blitzentspannung 2: Beckenschaukeln

Blitzentspannung 2: Beckenschaukeln

Kurze Entspannung zwischendurch beim Coaching. Auch am Arbeitsplatz anwendbar.

Entspannung des Rückens.

Vorgehen

  1. Auf dem vorderen Stuhldrittel aufrecht hinsetzen.
  2. Füße schulterbreit mit der ganzen Fußfläche auf den Boden stellen.
  3. Becken nach vorne kippen und nach oben schieben.
  4. Dabei entsteht ein leichtes Holkreuz.
  5. Becken nach hinten schieben (Rundkreuz, Rundrücken)

Blitzentspannung 1: Droschkenkutschersitz

Blitzentspannung 1: Droschkenkutschersitz

Entspannung während des Coaching.

Auch für die kurze Entspannung am Arbeitsplatz zwischendurch geeignet.

Vorgehen

  • Stuhl vom Tisch wegrücken.
  • Ellenbogen auf den Knien abstützen.
  • Kopf nach vorne hängen lassen.
  • Wirbelsäule nach vorne – unten „durchhängen“ lassen.

 

 

 

Coaching Methode: Ankommübung Rückblick auf den Weg

Coaching Methode: Ankommübung / Rückblick auf den Weg

Den oder die Teilnehmer aus der aktuellen Tages – und Stress Situation heraus holen und ihnen zu helfen ihren Kopf für das Coaching frei zu machen.

 

Vorgehen

Diesen Text langsam vorlesen dabei viele Pausen machen.

 

Text

Schließen Sie die Augen.

Setzen Sie sich bequem.

Rücken Sie sich zurecht, bis Sie eine angenehme Position gefunden haben.

Lassen Sie die Muskeln fallen. Entspannen Sie sich.

Gehen Sie mit den Gedanken zurück zu dem heutigen Morgen.

Wann sind Sie aufgewacht?

Wie fühlten Sie sich, als Sie aufgewacht sind?

Waren Sie ruhig oder gestresst?

Was haben Sie wahrgenommen?

Spürten Sie Ihren Traum noch?

Fühlten Sie noch die Nacht?

Sie stehen auf.

Was tun Sie als nächstes?

Vergegenwärtigen Sie sich alle Schritte.

Ihre Empfindungen.

Ihre Gedanken.

Jetzt verlassen Sie Ihre Wohnung, Ihr Haus.

Erleben Sie, wie die Tür ins Schloss fällt.

Wie fühlen Sie sich?

Sind Sie ruhig? Sind Sie gestresst?

Was nehmen Sie wahr? Was hören Sie? Was riechen Sie? Was fühlen Sie?

Sie sind auf dem Weg hierher.

Im Auto? Zu Fuß? Mit dem Bus oder der Bahn?

Was fühlen Sie?

Was nehmen Sie wahr? Was hören Sie? Was riechen Sie? Was fühlen Sie? Was sehen Sie?

Sind da andere Menschen um Sie herum?

Was haben Sie erlebt?

Jetzt kommen Sie hier ins Haus.

Was fühlen Sie?

Was nehmen Sie wahr? Was hören Sie? Was riechen Sie? Was fühlen Sie? Was sehen Sie?

Sind da andere Menschen um Sie herum?

Was haben Sie erlebt?

Jetzt betreten Sie diesen Raum.

Was fühlen Sie?

Was nehmen Sie wahr? Was hören Sie? Was riechen Sie? Was fühlen Sie? Was sehen Sie?

Sind da andere Menschen um Sie herum?

Was haben Sie erlebt?

Jetzt sind Sie angekommen.

Jetzt sind Sie im Hier und im Jetzt.

Was fühlen Sie?

Was nehmen Sie wahr? Was hören Sie? Was riechen Sie? Was fühlen Sie? Was sehen Sie?

Was haben Sie, erleben Sie?

Entspannen Sie sich noch ein wenig.

Öffnen Sie langsam die Ihre Augen.

Setzen Sie sich aufrecht hin und betrachten Sie, was Sie wahrnehmen.

 

 

Coaching Methode: Alternativen Bewerten

Coaching Methode: Alternativen Bewerten

 Coaching Methode: Alternativen bewerten

Zum Treffen einer „objektiven Auswahl“ aus vier Alternativen, nach den vom Klienten festgelegten und bewerteten Kriterien.

 

Vorgehen

1. Schritt: Alternativen aufschreiben

Bitte schreiben Sie die Alternativen, die Sie erarbeitet haben, auf.

2. Schritt: Kriterien

Nach welchen Aspekten bewerten Sie die Alternativen? Schreiben Sie einmal die für Sie wichtigsten Kriterien auf. (Schwarzer Stift).

3. Schritt: Mindestausprägung

Wenn Sie einmal überlegen, wie gut die Handlungsalternativen die von Ihnen genannten Kriterien erfüllen müssen. Tragen Sie in die Skala bitte mit dem blauen Stift ein, wie stark die von Ihnen genannten Kriterien erfüllt sein müssen, damit Sie zufrieden sind.

4. Schritt: Bewerten der Alternativen

Tragen Sie jetzt bitte ein, wie gut die einzelnen Alternativen Ihre Kriterien erfüllen. Beginnen Sie bitte mit Alternative 1. Verwenden Sie den schwarzen Stift und tragen Sie bitte für Alternative 1 eine 1 ein. Für Alternative 2 eine 2 usw.

 

Anmerkungen

Die Spalte „Wichtigkeit“ zunächst wegklappen.

Unbedingt vorher erklären, dass nicht nur Kreuze gemacht werden sollen, sondern Buchstaben eingetragen werden müssen.

Es gibt eine zweite Seite. Diese erst dann hervor holen, wenn der Klient die letzte Zeile schreibt.

Formular

 

 

 

Alternativen Bewerten

Coaching Methode: 5 X Warum?

Coaching Methode: 5 X Warum?

Die Ursache hinter der Ursache, oder der Schleier hinter dem Schleier

Das klingt nach einem alten Kinderspiel. Es wird solange immer wieder nach „dem Warum“ gefragt, bis die Eltern entnervt aufgeben oder in blanker Verzweiflung versinken. Und natürlich finden wir irgendwann keine Antworten mehr und begründen entweder mit „weil Gott das so will“ oder wir geben zu, dass wir selber auch keine Antwort mehr haben. – Was mehr oder weniger auf das Gleiche heraus läuft – es sei denn wir glauben, dass wir erkannt haben, was Gott oder die Götter wollen. Was ich ja nach wie vor für ziemlich anmaßend halte.

Im Coaching kann diese Fragetechnik sehr positive Effekte erzielen. Die meisten Menschen haben für ihre Handlungsweisen, Ansichten und festgefahrenen Handlungsschemas ein Schema an plakativen Antworten, die sie seit einer langen Zeit benutzen, ohne diese jemals zu hinterfragen. Die Argumentationskette ist auf den ersten Blick schlüssig – auch wenn die ganze Argumentationskette auf einer Annahme beruht, die eher auf tönernen Füßen steht.

Bricht der eigene Argumentationsstrang zusammen, erhält der Coache den inneren Raum, der es ihm ermöglicht ihn mit neuen „wohlbegründeten“ Handlungsweisen zu füllen.

 

Vorgehen

1. Schritt: Die Frage ausschreiben: „Warum ist … so?“

2. Schritt: Die Antwort vom Klienten aufschreiben lassen. („Das ist so, weil….“)

3. Schritt: Weiterfragen: „Warum ist…(das was „hinter dem Weil steht“) so?“

4. Schritt: Die Antwort vom Klienten aufschreiben lassen. („Das ist so, weil….“)

etc.

Natürlich muss nicht genau 5 Mal gefragt werden. Bei vielen Aussagen zeigt sich an der Antwort des Klienten schon viel früher, dass die als Wahrheit angenommene Begründung so nicht ganz richtig ist.

Kommt der Klient aber nicht mehr weiter, dann geht die Fragetechnik wieder rückwärts.

1. Rückschritt: „Wenn wir also zur Kenntnis nehmen, dass die Begründung so nicht schlüssig ist, was ergibt sich dann für die Antwort (z.B. in Schritt 4). – Natürlich wird auch hier der sich ergebende Schluss des Klienten wieder aufgeschrieben.

2. Rückschritt: „Wenn wir also …“

Dieser Prozess wird fortgesetzt, bis der Klient bei Antwort 1 angekommen ist.