Coaching Philosophie: nicht alles Wissen

Coaching Philosophie: nicht alles Wissen

Ich muss nicht alles wissen

  • Warum ein Mensch ein bestimmtes Ziel verfolgt?
  • Warum ein Mensch gerade traurig ist?
  • Was in der Vergangenheit eines Menschen geschah?
  • Was in der Beziehung zwischen Menschen passiert ist?

Alles interessante Fragen.

Wenn eine Mensch mir das er zählen möchte, kann er das gerne machen.

Wenn er es nicht möchte, dann muss er es nicht.

Das erspart es ihm, mich zu belügen und mir, etwas anzuhören, was mich nichts angeht.

Ich kann dem Menschen trotzdem helfen, ausgehend von den Informationen, die er mir gibt und den Fragestellungen, die er hat.

Nicht alles Wissen

Tabubruch

Bei einem Tabubruch – sich selber nicht aufregen

Wenn jeder Mensch seine persönlichen Regeln hat, dann kann ich auch nicht erwarten, dass jeder Mensch meine Regeln kennt, gut findet und nach ihnen handelt. Er handelt nach seinen eignen Regeln. Sein Handeln führt zwangsweise dann zu einem Tabubruch bei mir.

Rege ich mich über diesen Tabubruch auf, dann ist das schlecht für meine Gefühlswelt. Ich ärgere mich. Ich rege mich auf. Ich bin frustriert. Mein ganzes emotionales Leben ist schlechter.

Mir geht es schlechter.

Vielleicht geht es dem Anderen auch schlechter, weil ich mich aufrege.

Was gewinne ich?

Kann ich erwarten, dass der Andere die Regel nach der er handelt verändert, weil seine Regel meiner Regel widerspricht?

Würde ich meine Regel verändern, weil der Andere sich ärgert?

Seine Regel ist für ihn genauso wichtig, wie meine Regel für mich.

Seine Regel ist genauso wenig allgemeingültig, wie sein:

„Ich kann argumentieren.“:

  • Das machen doch alle so
  • Das gehört sich so
  • Das macht man nicht
  • etc.

Für jede Regel, die er anwendet, wird er Menschen finden, die es genauso sehen wie er und damit kann er die Scheinargumente, die ich eben aufgezählt habe, ebenso verwenden.

Mit meiner Aufregung über diesen Tabubruch schade ich nur mir selber – aber ich kann nicht gewinnen und ich kann auch nicht erwarten, dass der Andere seine Regeln wegen mir ändert.

Die Aufregung über das „falsche“ Handeln des Anderen kann ich mir sparen.

Tabubrüche
Coaching Philosophie: Selbstverwirklichung

Coaching Philosophie: Selbstverwirklichung

Selbstverwirklichung

Nur wenn ein Mensch weiß, was er selber ist, kann er sich auch selber verwirklichen.

Die erste Frage ist also immer „Was bin ich?“

Die zweite Frage ist: „Was will ich erreichen?“

Ich muss das erreichen was ich will, sonst gibt es keine Verwirklichung. – Und damit auch keine Selbstverwirklichung.

Das bedeutet also:

  1. Sich selber kennen
  2. Seine Ziele / Wünsche kennen
  3. Wege suchen seine Ziele zu realisieren.
Selbstverwirklichung